Category: Serbia

SEE Filme auf dem Filmfest Hamburg 29.09.-08.10.2022!

Der Herbst ist da und damit auch das Filmfest Hamburg! Nachdem die lieben Kollegen und letztes jahr QUO VADIS, AIDA bescherten, gibt es diese Jahr zwei kleine aber feine Filme aus unserer Lieblingsregion.

THE ECLIPSE, Nataša Urban, Norwegen, 2022, 110min, OmENGU (OF Serbisch)

Der Hautpgewinner von CPH:DOX ist eine vielschichtige Reflexion über kollektive Erinnerung und persönliche Verantwortung im ehemaligen Jugoslawien. Während die Welt am 11. August 1999 die Sonnenfinsternis als Naturereignis verfolgte, verbarrikadierten sich die Menschen in Serbien aus Angst vor dem herannahenden Schatten. Nataša Urban verortet dieses Ereignis in der so komplexen wie blutigen Geschichte des Landes und findet damit eine Metapher für die Psyche einer Gesellschaft, die sich ihrer Schuld nicht stellen will. In einer virtuosen Montage von analogen Filmbildern und Archivmaterial, Logbucheinträgen, Anekdoten und Geschichten wird spürbar, wie die Spuren der Vergangenheit sich gespenstisch in die Gegenwart ziehen.

01.10.2022, 16:30h, Studio Kino

03.10.2022, 20:30h, Metropolis (mit Gästen!)

R.M.N., Christian Mungiu, Rumänien, 2022, 125min, OmDEU

Jagdszenen aus Transsilvanien: Regiestar Cristian Mungiu tomografiert die Gesellschaft Rumäniens mit analytischer Präzision und ästhetischer Meisterschaft. Matthias ist gerade von seinem Knochenjob in einem deutschen Schlachthaus zurück in sein siebenbürgisches Dorf zurückgekehrt. Entfremdet von seiner Frau und seinem Sohn sehnt er sich danach, seine Liebschaft mit Csilla, der Geschäftsführerin der lokalen Brotfabrik, wieder aufzunehmen. Als in ihrem Betrieb Arbeiter aus Sri Lanka anheuern, rumort es in der konfliktgeladenen Bevölkerung. Kurz vor Weihnachten durchkreuzt die Fremdenfeindlichkeit die Nächstenliebe im christlichen Abendland.

01.10.2022, 15h, Cinemaxx 1

07.10.2022, 19h, Passage

Mi, 07.09.2022, 19:30h: Spotlight on Andrea Štaka mit DAS FRÄULEIN und HOTEL BELGRAD , Fux Lichtspiele Hamburg Altona

Ganz nach unserem diesjährigen Motto #the future is female, geht’s weiter mit starken Frauen im kommenden Filmclub mit einem Spotlight auf Andrea Štaka. Die schweizer Filmemacherin mit bosnischen Wurzeln bescherte uns bereits CURE (SEE Film Club vom 12.12.1018), nun gehen wir zurück zu ihrem Frühwerk. In DAS FRÄULEIN, ihrem ersten Langfilm von 2006, treffen drei Frauen aufeinander, trifft die Generation der GastarbeiterIn auf die entwurzelte, suchende, post-jugoslawische.

Migration ist in allen Gesellschaften Südosteuropas dringendes Thema, doch Andrea Štaka gelingt hier eine seltene Innen-Perspektive auf migrantische Erfahrung im Ausland und die Auswirkungen der politischen Entwicklungen in der alten Heimat. Ruža (Mirjana Karanović) ist 50 und Leiterin einer Kantine in Zürich, Mila (Ljubica Jović), 60, ihre Angestellte. Eines Tages erscheint Ana aus Bosnien (Marija Škaričić) und bringt den geregelten Alltag und das Leben der beiden ordentlich durcheinander. Der Film wurde unter anderem auf dem Locarno Filmfestival und Sarajevo Filmfestival ausgezeichnet.

Davor schauen wir Andrea Štakas erfolgreichen Kurzfilm HOTEL BELGRAD mit einem sehr jungen Nebojša Glogovac.

DAS FRÄULEIN, CH, DE, 2006, 81min, OmDeUT

Mi, 07.09.2022, 19:30h

Fux Lichtspiele in der Viktoria Kaserne, Zeiseweg 9, Hamburg Altona

Entritt: pay-what-you-can Spende

SEE Filmclub – Filmkultur aus Südosteuropa. Wir schauen Filme und reden drüber!

Mehr zum Film:

Filmkritik auf critic.de: https://www.critic.de/film/das-fraeulein-712/

neuers Interview mit Andrea Štaka auf Cineuropa: https://cineuropa.org/en/interview/262029/

Veranstaltungstipp: DRUGA STRANA SVEGA/DIE ANDERE SEITE VON ALLEM auf der Altonale am Fr., 24.06.2022, 19:30h

Es ist Sommer und das heisst: Altonale! Jedenfalls in Altona. Und wunderbarerweise kommt ein ganz wunderbarer Film im Filmprogramm: DRUGA STRANA SVEGA / DIE ANDERE SEITE VON ALLEM. Eine verschlossene Tür in einer Wohnung in Belgrad. Die Wohnung, einst von den Kommunisten enteignet und geteilt, geht nach Jahrzehnten wieder in den Besitz der Familie Turajlić über, die Tür könnte wieder geöffnet werden. Wird sie das? Filmemacherin Mila Turajlić portraitiert nebenbei ihre Mutter Srbjanka, die eine wichtige Figur im Widerstand gegen das Milošević-Regime in den 1990er Jahren war und zeichnet ein wichtiges Stück Zeitgeschichte auf.

DRUGA STRANA SVEGA / DIE ANDERE SEITE VON ALLEM Srb, F, Qa, 2017, 104min., OmU

Altonale Nachbarschaftkino

Fr., 24.07.2022, 19:30h

altoba-Nachbarschaftstreff Bahrenfelder Dreieck, Woyrschweg 21/23 (Innenhof)

Tickets vor Ort oder über die Altonale Webseite: https://www.altonale.de/veranstaltungen/nachbarschaftskino/

PARADA am Mi, 13.02.2019, 19:30h im Kaffee Stark

Die Rechte der LGBTQ Communities in Südosteuropa waren ein unerwartetes Thema für einen der größten Kinohits der Region im Jahr seines Erscheinen 2011/2012.  Inspiriert von den leider all zu realen Protesten gegen die Belgrade Pride Parade, nimmt PARADA / THE PARADE die homophobe Einstellungen auf’s Korn und scheut auch nicht vor manch plumpem Witz zurück. Politische Seitenhiebe, viel schwarzer Humor und ordentlich Gesellschaftskritik vermischen sich zu einer unterhaltsamen Dramedy, die als einziger Film aus der Region auf der Berlinale 2012 Deutschlandpremiere feierte (und dort den Publikumspreis in der Sektion Panorama gewann).

PARADA – Serbia, 2011 – Srđan Dragojević – OmU

Mi., 13.02.2019, 19:30h, Hinterzimmer Kaffee Stark (Wohlwillstr. 18, Hamburg St. Pauli)

Der nächste SEE Film Club findet statt am Dienstag, 12.03.2019!

SEE Film Club ab jetzt im Kaffee Stark: CINEMA KOMUNISTO am Mi., 14.11., 19:30h

Nach ausgiebieger Sommerpause startet der SEE Film Club in die Saison in einer neuen Location: Das liebenswerte Kaffee Stark in der Wohlwillstr. 18 (St. Pauli) wird ab nun jeden 2. Mittwoch im Monat unser Zuhause und bietet nicht nur ein kuscheliges Hinterzimmer mit Sofas, sondern auch eine üppige Getränkeauswahl und sogar was für den kleinen Hunger.

Los geht es mit der ultimativen Einführung in die jugoslawische Filmgeschichte unter Tito mit

CINEMA KOMUNISTO, Serbia, 2011 – Mila Turajlić – 100 Min. – OmU

Mi., 14.11.2018, Hinterzimmer Kaffee Stark, Wohlwillstr. 18, St. Pauli

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Aufgemacht als liebevolle Doku erzählt – wenn auch etwas irreführend betitelt –  CINEMA KOMUNISTO die Geschichte der staatlich geförderten Filmproduktion in Titos Jugoslawien, in den goldenen Zeiten als amerikanische Filmstars auf den Brioni Inseln flanierten und Generationen junger Männer ihren Wehrdienst am Set von Partisanenfilmen verbrachten.

Selbst Hollywood produzierte in den immensen Studios in Belgrad, die mittlerweile brach liegen und dem Verfall preisgegeben sind. Regisseurin Mila Turajlić mischt seltenes Archivmaterial mit Zeitzeugen-Interviews: So plaudert neben Titos persönlichem Filmvorführer auch Filmlegende Bata Zivojinović aus dem Nähkästchen.

Der nächste SEE Film Club findet statt am Mi., 12.12.2018!

SPOMENIK MAJKLU ĐEKSONA / MONUMENT TO MICHAEL JACKSON am Mi., 01.11.2017

Der SEE Filmclub meldet sich zurück und passend zur dunkler werdenden Jahreszeit mit einer schwarzen Komödie!

SPOMENIK MAJKLU ĐEKSONA / MONUMENT TO MICHAEL JACKSON, Serbien, 2014, Darko Lungulov – 91min – OmDTUT

Mi., 01. November 2017 // 19h // Ort: bitte Anmeldung unter SEEfilmclub (at) gmail.com

Während Denkmäler und der Umgang damit zum Teil heiß umstritten sind in Südosteuropa, gibt es immer wieder scheinbar absurde Statuen, die nicht unbeidngt einem gewissen Charme entbehren (mehr zum Thema “Conflicting Memories” z.B. hier auf Balkan Insight). So dreht sich dieser Film um ein Denkmal für Michael Jackson, das für die jeweiligen Protagonisten größte Bedeutung bekommt und ihr Leben verändern (soll).

Der Film aus dem Jahre 2014 wurde als Serbiens Kandidat für den ausländischen Oscar gehandelt, letztendlich jedoch nicht nominiert. Trotzdem sind einige der wichtigsten Schauspieler, darunter die legendäre Mirjana Karanović vertreten.

Ausnahmsweise zeigen wir den Film mit deutschen UT.

Der Ort hängt von der Teilnehmerzahl ab, daher bitten wir um  verbindliche Anmeldung an SEEfilmclub (at) gmail.com.

 

BURE BARUTA / CABARET BALKAN, Mi 25.05., 20h, (p)ostkartell

 

BURE BARUTA // CABARET BALKAN, Jugoslawien/Frankreich, 1998 – Goran Paskaljević – 102min – OmENGLUT

Mittwoch, 25.05. // 20h // Ort: (p)ostkartell Büro – Kulturetage Altona, Große Bergstr. 160, 22767 Hamburg (Bitte bei Kulturetage klingeln.)

Gewalt liegt in der Luft in einer Februarnacht in Belgrad Ende der 90er Jahre. Der Bosnienkrieg ist beendet worden, der Kosovo-Krieg und die NATO Bombardierung stehen kurz bevor. Goran Paskaljević, Altmeister des (post)-jugoslawischen Kinos, zeigt uns die absurde und grenzenlose Brutalität in einem Moment, in dem sich die gesellschaftlichen Grenzen auflösen und plötzlich alles möglich ist. Absurd, überdreht, hält der Regisseur auch dem Westen den Spiegel vor.

 

Wir tauchen ein in ein Netz aus Balkan-Clichées und zwischenmenschlichen Beziehungen: Zwei Freunde beim Boxtraining gestehen sich nach und nach den Verrat am jeweils anderen. Ein rekonvaleszenter Polizist trifft in einer Bar auf seinen Peiniger. Beim Warten auf den kaffeetrinkenden Busfahrer entführt ein junger Mann kurzerhand den Bus zum Entsetzen der Fahrgäste. Schnell ist klar: Niemand ist unschuldig, doch Moral und Verhältnismäßigkeit sind ausgesetzt, Sicherheit gibt es nicht mehr.

Als Absolvent der Prager Filmschule begann Paskaljević in den 1970er Jahren mit ersten Kurzfilmen und avancierte bald zu einem international gefeierten Star. Die Zeit des Milošević-Regimes verbrachte er als ausgesprochener Kritiker im Exil. Wie zuvor schon das New Yorker MOMA widmet ihm dieses Jahr auch das Film Archiv Austria eine umfassende Retrospektive.

 

 

 

 

 

 

CINEMA KOMUNISTO beim dokART, Mi 16.03.2016, Metropolis, 21.15h

cop2dokART bringt uns ein besonderes Schmankerl der Südosteuropäischen Filmkultur: Die 2010er Doku CINEMA KOMUNISTO erzählt liebevoll die Geschichte der staatlich geförderten Filmproduktion in Titos Jugoslawien. In den goldenen Zeiten als amerikanische Filmstars auf den Brioni Inseln flanierten und Generationen junger Männer ihren Wehrdienst am Set von Partisanenfilmen verbrachten, florierte die jugoslawische Filmindustrie.

Selbst Hollywood produzierte in den immensen Studios in Belgrad, die mittlerweile brach liegen und dem Verfall preisgegeben sind. Regisseurin Mila Turajlić mischt seltenes Archivmaterial mit Zeitzeugen-Interviews: So plaudert neben Titos persönlichem Filmvorführer auch Filmlegende Bata Zivojinović* aus dem Nähkästchen.

CINEMA KOMUNISTO, Serbia, 2011 – Mila Turajlić – 100 Min. – OmU

Mittwoch,  16.03.2016   //   21:15 Uhr //   Metropolis Kino Hamburg, Kleine Theaterstr. 10

 

* Bata (Velimir) Zivojinović,  geb.1933 in Serbien (Königreiche Jugoslawien) war ein Schauspieler bekannt vor allem aus den Propaganda- und Partisanenfilmen der 1970er Jahre. Zu seinen größten Erfolgen zählt der Kultfilm WALTER BRANI SARAJEVO // Walter DEFENDS SARAJEVO, der auch in China überaus populär war und ihm dort viele Fans einbrachte. In den 1990ern brach er öffentlich mit seinem engen Freund, dem kroatischen Schauspieler Boris Dvornik  und wurde für Slobodan Milošević’s Socijalistička partija Srbije ins serbische Parlament gewählt. Dvornik und Zivojinović versöhnten sich – öffentlich – im Jahre 2004.

Oscar entries from SEE

The Academy Awards are around the corner, a  good reason to have a look at the entries from South East Europe!

Bosnia Herzegovina: Sa Mamom /  With Mom, Faruk Loncarevic
The Hollywood Reporter writes: “An emotionally charged portrait of family power struggles, budding sexuality and terminal illness set in contemporary Sarajevo, With Mom is a classy second feature from the young Bosnian writer-director Faruk Loncarevic. ”

Bulgaria: Bulgarian Rhapsody, Ivan Nitchev
Again, the Hollywood Reporter: “Rival filmmakers protested that 74-year-old director Ivan Nitchev is a member of the official body that selected his movie, though he reportedly played no part in the secret ballot process. A solidly middlebrow period piece with an old-fashioned moral message, Bulgarian Rhapsody is perfectly adequate Academy Awards material.” full Article here.

Croatia: Kauboji / Cowboys, Tomislav Mrsic
“it’s a pleasant tale on its own modest terms, one with more laughs than it requires and a refreshing unwillingness to oversentimentalize its de rigueur last-act melodrama. When you have faux-cowpoke Croatians doing a tap dance in formation, who wants tears and a string section?” says the Hollywood Reporter (here). Kauboji / Cowboys screened as part of the Meditereanean Film Festival in Houston last year.

Hungary: Feher isten / White God, KornÈl Mundruczo
Won the “un certain regard” prize in Cannes, “the film follows the mixed-breed dog Hagen who moves, along with his guardian Lili, in with Lili’s father. Unwilling to pay a harsh “mongrel” fine imposed by the government, Lili’s father abandons him. Determined to find Lili again, Hagan soon attracts a large pack of half-breed followers who start a seemingly organised uprising against their human oppressors.”

Kosovo: Tri Dritare dhe një Varje / Three windows and a hanging, Isa Qosja
Kosovo’s first entry to the Oscars, “set in a traditional Kosovar village in 2000, a year after the war with Serbia, Isa Qosja’s “Three Windows and a Hanging” is a critical look at a patriarchal culture threatened by the knowledge that the enemy violated their women. When a local femme anonymously reveals to an international journalist that she and others were raped, the fallout from this once-repressed secret threatens to tear apart the fabric of village life in this finely written and directed drama”, says Variety here.

Macedonia: Do balcak / To the Hilt, Stole Popov
Action adventure Western set in Ottoman rules Macedonia.

Moldova:  La limita de jos a cerului / The Unsaved, Igor Cobileanski
“A shiftless Moldovan teen slowly tries to climb out of the gutter in The Unsaved, the bleak but effective feature debut of Moldova-born director Igor Cobileanski. Written by renowned Romanian New Wave helmer Corneliu Porumboiu (Cannes Camera d’Or winner 12:08 East of Bucharest) and the director, this is a quiet and slow-footed character study punctuated by blackly comic moments in which, in typical New Wave fashion, the characters’ bad behavior and good intentions slowly turn into a noose around the protagonist’s neck.” writes the Hollywood Reporter here.

Montenegro: Dječaci iz Ulice Marksa i Engelsa / The Boys from Marx and Engels Street, Nikola Vukcevic
“A highly uneven revenge thriller drenched in the heady perfume of hot-blooded Balkan melodrama”, writes the Hollywood Reporter (here).

Romania: Câinele japonez / The Japanese Dog, Tudor Cristian Jurgiu
Hollywood Reporter calls the film a “a leisurely, lyric and clear-eyed study of the changes in the life of an elderly man following the 2010 floods that devastated the northeast of the country. Viewers anticipating the bleakness and grim humor that characterizes much of the Romanian New Wave will instead find here a gentle film which, while entirely unsentimental, is gently upbeat, and while slow-moving, carefully avoids indulgence” (full review here).

Serbia: Montevideo, vidimo se! / See You in Montevideo, Dragan Bjelogrlic
Variety remarks “The film follows the fortunes of the Yugoslav soccer team at the World Cup in 1930 in Uruguay.” (here).

Slovenia:  Zapelji me / Seduce me, Marko Santic
“A pair of emotionally scarred 19-year-olds seek refuge from a harsh adult world in each other’s arms (..) the Hollywood Reporter writes, but ” feels like a low-voltage festival movie, as earnest and self-absorbed as its adolescent protagonists” here.

LGBT films from SEE

(photo source: Balkanist Magazine)

The other day at a filmmakers gathering I had the pleasure to chat with Kristian Salinas, the artistic director of Houston’s Q-Fest, a queer and LGBT film festival. I mentioned the topic of the Sworn Virgins to him and what a coincidence that an Italian-Albanian co-production shown on this year’s Berlinale picked it up (see my post here).
Three years ago, the gay pride parade in the city of Split, Croatia, was cancelled due to protests and threats from religious and nationalistic groups of society.
I vividly remember the support march some friends organised in Rijeka, where I was living at the moment. We met on a square above the city centre on one of these cool spring days, when the weather cannot decide on rain or shine. Maybe 70 people had gathered, but there was no glitter nor revealing costumes, as you see in abundance on the big Christopher Street Day parades elsewhere. After a short speech, the crowd descended on the city’s main pedestrian precinct. A little down the hill, there was riot police to protect the demonstrators. Continue reading